Berliner Bewegungs - Convention 2011

Volleyclub

Wir organisieren wieder ein kleines Volley-Club-Turnier für Zweier-Mannschaften.

Zeitplan - Samstag, 25. Juni 2011

11:00 Uhr Anmeldung
11:30 Uhr Spiele

Regeln

Wir spielen nach den "Berliner Regeln", das sind großenteils die gleichen Regeln wie bei den Turnieren in Karlsruhe oder den EJCs. Wir führen jedoch folgende Änderungen ein:

  • Es kann auch beim Aufschlag des Gegners gepunktet werden. Das beschleunigt das Spiel ohne Zeitdruck zu machen.
  • Wenn ein Teil der Spielkeule das Feldinnere oder die Linie berührt, ist sie NICHT im aus gelandet, egal wo sie zuerst aufkommt. Dadurch wird das Feld etwas größer, aber dafür entstehen weniger Unklarheiten.
  • Berührt eine Spieler-Keule oder einE SpielerIn das Netz, ist der/die SpielerIn für den Spielzug draußen, aber der Punkt ist noch nicht verloren (wie beim Fallenlassen der Spieler-Keule).

Hier noch mal die Regeln in Einzelnen. Es ist bewusst nicht jeder Kleinkram reglementiert und es wird auch keine Schiedsrichter geben: Alle Streitfälle kann man ohnehin nicht abdecken, und da es ja um den Spaß geht, sollten die SpielerInnen sich jeweils einigen.

Teamgröße: Ein Team besteht aus zwei SpielerInnen.
Feld: 8m x 8m, es gibt mehrere Felder (Sand / Wiese)
Netzhöhe: 2,40 m
Punkte: Jeder Spielwechsel endet mit einem Punkt.
Spieldauer: Gespielt wird ein Satz bis zehn Punkte (mindestvorsprung zwei Punkte). Seitenwechsel sobald ein Team fünf Punkte hat. Die Halbfinale haben zwei Sätze, Finale und Spiel um den dritten Platz zwei Sätze mit jeweils 15 Punkten.
Turnier-Modus: In Gruppen mit je drei bis vier Teams spielt "jeder gegen jeden". Die Gruppenersten ziehen ins Halbfinale. (es soll ja nicht den ganzen Tag dauern.)
Angabe: Die Angabe kann überall hinter der Grundlinie ausgeführt werden. Die Keule muss dabei von unten und gerade abgeworfen werden.
Netzberührungen: Berührt die Spielkeule das Netz, wird das als Fehler gewertet.
Spielkeule: Gespielt wird mit einer schlanken Keule.
Spielerkeulen: Die Wahl der Spielerkeulen ist jedem/r SpielerIn überlassen.
Fangtechniken: Die Spielkeule darf mit jedem Körperteil angenommen und abgespielt werden. Sie muss (z.B. auch beim Fangen durch Einklemmen zwischen Ober- und Unterarm) sofort in die Kaskade eingebaut werden. "Klappen" ist erlaubt.
Berührungen: Nach jeder Berührung der Spielkeule mit den Spielerkeulen oder einem Körperteil muss diese zu einem Mitspieler oder ins gegnerische Feld geworfen werden. Spätestens nach der dritten Berührung muss sie die Spielfeldseite wechseln.
JedeR SpielerIn darf nur mit seinen eigenen Keulen plus Spielkeule jonglieren (keine "Rettung" der Spielerkeulen der MitspielerInnen).
Abwurftechniken: Einzige Vorschrift ist, dass die Spielkeule beim Seitenwechsel nach oben abgeworfen werden muss.

Verschiedene Fehlermöglichkeiten

1) Punkt für gegnerische Mannschaft (und Angabenwechsel):

  • die Spielkeule berührt den Boden
    • im eigenem Feld
    • außerhalb des eigenen Feldes, wurde aber vom eigenen Team vorher berührt
    • außerhalb des gegnerischen Feldes, ohne Berührung der gegnerischen Mannschaft
  • mehr als drei Berührungen der Spielkeule auf einer Seite
  • eigeneR MitspielerIn hat zwei Keulen bei der Annahme gleichzeitig in einer Hand
  • Abwurf der Spielkeule, nachdem die eigene Spielerkeule den Boden berührt hat

2) Ausscheiden des/der SpielerIn für einen Keulenwechsel

Berührt eine der eigenen Keulen, die sich nicht mehr in der Hand der/des Spielers/In befindet, den Boden, so scheidet der Spieler für den laufenden Keulenwechsel aus. Er/Sie muss dann das Spielfeld verlassen und darf bis zur nächsten Angabe nicht mehr in das Geschehen eingreifen.